Corporate Digital Responsibility (CDR) als Themenschwerpunkt

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit Corporate Digitale Responsibility (CDR), also der unternehmerischen (und institutionellen) Verantwortung im Kontext digitaler Technologien. Die Frage ist, ob über die Einhaltung von Rechtsnormen hinaus Unternehmen und Institutionen eine spezielle gesellschaftliche Verantwortung in digitalen Zeiten haben. Gemeint ist etwa der Umgang mit Personendaten oder der Einsatz von KI-Systemen.

Auch für den Medienbereich spielt das Konzept CDR eine Rolle: Das Konzept einer Corporate Digital Responsibility für den Medienbereich orientiert sich an einer Ethik der Digitalität (Algorithmen, Daten, ,,Künstliche Intelligenz”), einer Ethik medial vermittelter öffentlicher Kommunikation (Journalismus, PR/Werbung, Unterhaltung) und an einer unternehmens- und wirtschaftsethisch ausgerichteten Medienethik (vgl. Altmeppen, Filipović 2019 – Corporate Digital Responsibility).

Mit meinen (sehr begeisterten) Studierenden mache ich dieses Semester (WS 19/20) bei der Digital Future Challenge mit, einem gemeinsamen Projekt der Deloitte-Stiftung und der Initiative D21. In ganz Deutschland bearbeiten Studierende konkrete Use-Cases von realen Unternehmen und überlegen, wie CDR dort umgesetzt werden kann. Mit dieser Frage beschäftigt sich auch das CDR-Lab der dimension2 economics & philosophy consult GmbH, an der ich beteiligt bin (bei Interesse dort anfragen).

Publikationen zu Corporate Digital Responsibility (CDR)

Mittlerweile sind drei Publikationen von mir und uns zusammen gekommen, weitere folgen:

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