Bio

Portrait von Alexander Filipovic

Kurzbiographie

Alexander Filipović ist Kommunikations- und Medienethiker in München. Er ist Inhaber des Stiftungslehrstuhls für Medienethik an der Hochschule für Philosophie in München. Nach einem Studium der Kath. Theologie, Kommunikationswissenschaft und Germanistik promovierte Alexander 2006 mit einer medienethischen Dissertation in Bamberg. Der Ethiker, Theologe und Kommunikationswissenschaftler beschäftigt sich unter anderem mit der Ethik des Journalismus, der Fernsehunterhaltung und der Digitalisierung. Wesentlicher Schwerpunkt seiner Vorträge und Publikationen sind die Veränderungen und Herausforderungen des digitalen Wandels unserer Medien. Er koordiniert das Netzwerk Medienethik (www.netzwerk-medienethik.de), betreibt einen Blog (www.unbeliebigkeitsraum.de), gibt mit Kollegen die medienethische Zeitschrift Communicatio Socialis heraus (www.communicatio-socialis.de) und ist Vorsitzender desEthikausschusses der DGPuK. Neben der Beschäftigung mit medienethischen Themen forscht er zum philosophischen Pragmatismus.

Persönliche Daten und Verhältnisse

  • Aufgewachsen in Duderstadt im Eichsfeld

Beruflicher Werdegang (Auszug)

Schule/Ausbildung/Qualifikation

  • 2012 (27. November) Habilitation (venia legendi für das Fach Christliche Sozialethik) durch die Katholisch-Theologische Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Titel der Habilitationsschrift: „Erfahrung – Vernunft – Praxis. Zur Profilierung Christlicher Sozialethik im Gespräch mit dem philosophischen Pragmatismus.“ (Veröffentlichung in 2013)
  • 2007 (10. Juli) Beginn der Arbeit an einer schriftlichen Habilitationsleistung zum Thema: „Christliche Sozialethik und Pragmatismus. Moralphilosophische, sozialwissenschaftliche und politisch-ethische Analysen“ (Arbeitstitel).
  • 2006 (1. Juni) Promotion zum Dr. theol. durch die Fakultät Katholische Theologie der Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Dissertation: summa cum laude)
  • 2001 (Juli) Beginn der Arbeit an einer Dissertation mit dem Titel: Christliche Sozialethik und die öffentliche Kommunikation der Wissensgesellschaft. Interdisziplinäre Analysen und normative Reflexionen im Problemfeld von Vermittlung und Aneignung.
  • 2000 (SS) Abschluss Magister Artium, Magisterarbeit “Ethik und Public Relations. Anfragen und Perspektiven einer Christlichen Sozialethik.”
  • 1995 (WS) Studium der Fächer Kath. Theologie (M.A.), Kommunikationswissenschaft und Germanistik an der Otto-Friedrich Universität Bamberg
  • 1994 Zivildienstleistender beim Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Göttingen e.V.
  • 1994 Abitur am Eichsfeld-Gymnasium Duderstadt

Stipendien, Auszeichnungen

Beratung/Vernetzung/wissenschaftliche Foren und Gesellschaften/Engagements

  • Seit Herbst 2011: Berater der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz
  • 2009-2011: Mitarbeit in der wissenschaftlichen Arbeitsgruppe „Medienethische Schrift“ der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz
  • Seit 2006: Mitglied der Sektion “Sozialethik” der internationalen Vereinigung für Moraltheologie und Sozialethik (Teilnahme an den Werkstattgesprächen, inhaltliche Vorbereitung und Organisation der Werkstattgespräche 2008 (Medienethik) und 2012 (Postdemokratie))
  • Seit 2002: Netzwerk Medienethik: Ein interdisziplinäres Gesprächsforum zu ethischen Fragen im Medienbereich, Redaktion der Website www.netzwerk-medienethik.de
  • Seit 1996: Forum Sozialethik: Initiative junger Sozialethikerinnen und Sozialethiker, Redaktion der Website www.forumsozialethik.de
  • Seit 2004: Deutsche Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) – Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik, seit Februar 2009 gewählter stellvertretender Fachgruppensprecher, seit Februar 2011 gewählter Fachgruppensprecher,  2013-2014 gewählter 2. Fachgruppensprecher
  • Societas Ethica, European Society for Research in Ethics, Konferenzteilnahmen
  • Gesellschaft katholischer Publizisten Deutschlands e.V. (GKP)
  • Verein zur Förderung der publizistischen Selbstkontrolle e.V.